HC Elbflorenz unterliegt beim LHC Cottbus – Steigerung nach der Pause kommt zu spät
Der HC Elbflorenz musste sich im Rückspiel der Pokalrunde der B-Jugend-Bundesliga beim LHC Cottbus mit 26:32 (11:19) geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit zeigte sich das Team im zweiten Durchgang deutlich verbessert, konnte den hohen Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen.
Der Beginn der Partie verlief zunächst ausgeglichen. Die Dresdner gingen früh mit 2:1 (4. Minute) in Führung, doch die Gastgeber fanden im Anschluss immer bessere Lösungen im Angriff. Besonders Würfe aus dem Rückraum sowie Anspiele an den Kreis stellten die Dresdner Defensive immer wieder vor Probleme. Beim 9:5 (11. Minute) hatte sich Cottbus erstmals etwas deutlicher abgesetzt.
Auf Seiten des HC Elbflorenz fehlte in dieser Phase vor allem die Konsequenz im Abschluss. Mehrfach scheiterten die Jungtiger aus guten Positionen am Torhüter der Gastgeber, der mehrere freie Würfe entschärfte. Cottbus nutzte diese Phase konsequent und baute den Vorsprung weiter aus. Über 13:7 (22. Minute) und 16:8 (25. Minute) wuchs der Abstand kontinuierlich, sodass die Dresdner mit einem deutlichen 11:19-Rückstand in die Halbzeitpause gingen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben zunächst die Gastgeber tonangebend und erhöhten schnell auf 24:15 (35. Minute) sowie später auf 30:18 (52. Minute). In dieser Phase zeigte sich jedoch eine klare Steigerung im Dresdner Spiel. Die Abwehr agierte nun deutlich aggressiver, gewann mehrere Bälle und zwang Cottbus zu Fehlern.
Allerdings konnten die Jungtiger diese Ballgewinne zu selten nutzen. Mehrfach blieben gute Chancen im Tempospiel oder aus aussichtsreichen Positionen ungenutzt. Trotz der verbesserten Defensivarbeit fehlte so die Möglichkeit, den Rückstand noch einmal entscheidend zu verkürzen.
Erst in der Schlussphase gelang es dem HC Elbflorenz, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Über 30:23 (56. Minute) und 30:24 (58. Minute) kamen die Dresdner noch einmal näher heran, ehe Cottbus den Vorsprung souverän verwaltete und die Partie schließlich mit 32:26 für sich entschied.
Trotz der Niederlage bleibt festzuhalten, dass die zweite Halbzeit deutlich bessere Ansätze zeigte. Nun gilt es, die positiven Elemente mitzunehmen und bereits am kommenden Wochenende in Schwerin wieder zu punkten.