Jungtiger mit starken Ausrufezeichen, wertvollen Vergleichen und wichtigen Entwicklungsschritten
Ein intensives und abwechslungsreiches Nachwuchswochenende liegt hinter dem HC Elbflorenz. Von einem überzeugenden Spitzenspiel-Sieg der D1 über ein torreiches Offensivspektakel des Jahrgangs 2014 bis hin zu mutigen Auftritten jüngerer Jahrgänge gegen ältere und körperlich überlegene Gegner zeigten die Jungtiger in allen Altersklassen Einsatzbereitschaft, Spielfreude und Entwicklungspotenzial. Auch dort, wo am Ende keine Punkte standen, sammelten die Teams wertvolle Erfahrungen und bestätigten ihren positiven Weg in der Ausbildung – ein Wochenende, das sportlich wie inhaltlich viele Fortschritte offenbarte.
D1 setzt Ausrufezeichen
Im Spitzenspiel der Liga empfing die D1 des HC Elbflorenz den SC DHfK Leipzig in der heimischen Halle – und zeigte von Beginn an eine starke und reife Leistung. Mit einem überzeugenden 38:29 (19:10) setzten sich die Jungtiger verdient durch und bestätigten ihre starke Form der letzten Wochen.
Der Start in die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Nach dem frühen Rückstand glich Jannis bereits in der 2. Minute zum 1:1 aus. In der Folge entwickelte sich ein kurzer Schlagabtausch, ehe der HC Elbflorenz mit Treffern von Täve, Timo und erneut Jannis das Kommando übernahm. Beim Stand von 7:2 (8. Minute) hatten sich die Jungtiger erstmals deutlich abgesetzt. Eine aktive Abwehr, ein aufmerksamer Torhüter und konsequentes Umschaltspiel sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Trotz einzelner Leipziger Treffer behielten die Jungtiger die Kontrolle und bauten den Abstand bis zur Pause kontinuierlich aus. Mit einer starken Schlussphase der ersten Hälfte ging es beim Stand von 19:10 in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ der HC Elbflorenz nicht nach. Anton und Arthur setzten mit kraftvollen Aktionen wichtige Akzente, Fritz und Gustav sorgten für weitere Treffer. Als die Jungtiger auf 24:14 (30. Minute) erhöhten, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Leipzig versuchte zwar, noch einmal heranzukommen, doch die Gastgeber fanden stets die passende Antwort. In der Schlussphase zeigte sich erneut die große Ausgeglichenheit im Team. Henrik, Jan und Timo waren immer wieder für das Team erfolgreich, während Jannis mit wichtigen Treffern immer wieder den Rhythmus vorgab. Spätestens beim 32:26 (45. Minute) war klar, dass sich die Jungtiger den Sieg nicht mehr nehmen lassen würden. Mit weiteren Toren in den letzten Minuten wurde der Vorsprung souverän verwaltet und nochmal ausgebaut. Den Schlusspunkt setzte erneut Jannis mit dem Treffer zum 38:29 (50. Minute).
Nachwuchstrainer Max Domaschke: “Die Jungs hatten sich gegen Leipzig viel vorgenommen – und waren von Beginn an zur Stelle. In der Abwehrarbeit haben wir über weite Strecken viele Dinge richtig gut gemacht und die Leipziger Jungs teils zu für unsere Torhüter einfachen Würfen Würfen gezwungen. Dass wir sogar zwei Pfiffe aufgrund der 3-Sekunden-Regel bekommen bestätigt die Intensität der Abwehrarbeit. Doch auch im Angriffsspiel glänzten die Jungs durch ihre Spielfreude – eine Eigenschaft, welche das Team in Summe so stark macht.”
Jahrgang 2014 entscheidet Offensivspektakel für sich
Im Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig II zeigte der HC Elbflorenz II eine starke Offensivleistung und setzte sich in einer temporeichen Partie verdient mit 54:41 (27:22) durch. Vor allem in den entscheidenden Phasen behielten die Jungtiger die Kontrolle und bestätigten ihre Heimstärke.
Der Start in die Begegnung verlief optimal. Bereits nach zwei Minuten führten die Gastgeber mit 5:1, nachdem Kristoff, Santino, Marek und Luca früh Akzente setzten. Auch in der Folge blieb der HC Elbflorenz spielbestimmend: Beim Stand von 10:4 (6. Minute) hatte sich das Heimteam erstmals deutlicher abgesetzt. Leipzig hielt zwar dagegen und nutzte seine Chancen konsequent, doch die Dresdner fanden stets die passende Antwort. In der Mitte der ersten Halbzeit präsentierte sich der HC Elbflorenz weiterhin sehr variabel im Angriff. Kristoff, Marek und Lucas sorgten für Tempo und Durchschlagskraft, sodass der Vorsprung beim 16:8 (10. Minute) weiter anwuchs. Die Gäste verkürzten zwischenzeitlich, doch bis zur Pause behaupteten die Hausherren ihre Führung. Mit einem intensiven Schlussabschnitt der ersten Hälfte ging es beim Stand von 27:22 (25. Minute) in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen. Leipzig kam auf 29:25 (26. Minute) heran, doch der HC Elbflorenz stabilisierte sich schnell. Mit einem Zwischenspurt erhöhten die Gastgeber auf 33:27 (28. Minute) und übernahmen wieder klar das Kommando. Besonders Marek, Anton und Santino prägten diese Phase. In der Folge setzte sich die größere Ausgeglichenheit des Heimteams durch. Beim 38:31 (33. Minute) war der Vorsprung wieder komfortabel, und auch nach weiteren Leipziger Treffern ließ sich der HC Elbflorenz nicht aus der Ruhe bringen. Spätestens beim 43:32 (36. Minute) war eine Vorentscheidung gefallen. In der Schlussphase spielten die Hausherren ihre Offensivstärke konsequent aus. Leo, Till und Lucas setzten weitere Akzente, während die Abwehr trotz des torreichen Spiels wichtige Ballgewinne verbuchte. Mit dem Treffer zum 54:41 (50. Minute) wurde ein intensiver und unterhaltsamer Handballabend abgerundet.
Nachwuchstrainer Max Domaschke: “In den vergangenen zwei Spielen haben wir mit unserem jüngeren Jahrgang die direkten Duelle gegen die gleichen Jahrgänge von Chemnitz und Leipzig bestritten. Für die Jungs ein super Vergleich – gleichwohl die Reise immer weitergehen muss. Denn auch alle anderen Vereine werden nicht warten und immer weiter machen.”
Jungtiger des Jahrgangs 2015 überzeugen in Niederau
Die Jungtiger des HC Elbflorenz (Jahrgang 2015) zeigten beim SV Niederau eine sehr starke Leistung, mussten sich am Ende jedoch mit 24:30 (10:17) geschlagen geben. Gegen überwiegend zwei Jahre ältere Gegenspieler präsentierten sich die Dresdner mutig, spielerisch überzeugend und kämpferisch – ein Auftritt, der trotz der Niederlage viele positive Eindrücke hinterließ.
Der Start in die Partie verlief erwartungsgemäß schwierig. Niederau nutzte seine körperlichen Vorteile konsequent aus und setzte sich früh ab. Dennoch ließen sich die Jungtiger davon nicht beeindrucken. Leonas, Mino und Moritz sorgten mit entschlossenen Aktionen dafür, dass der HC Elbflorenz immer wieder Anschluss fand. Auch in der Abwehr gelang es phasenweise gut, den Gegner zu stellen und Ballgewinne zu erzwingen. Trotz des Rückstands zeigten die Dresdner bereits in der ersten Halbzeit viel Mut und Spielfreude, gingen jedoch mit einem 10:17-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Jungtiger nochmals deutlich. Im Angriff wurde entschlossener agiert, Laufwege besser genutzt und die Abschlüsse klarer vorbereitet. Miron, Flint und erneut Leonas setzten wichtige Akzente, während das Team defensiv kompakter stand und den Gegner immer wieder zu Fehlern zwang. Besonders in dieser Phase war zu sehen, wie gut sich die Dresdner auf das hohe Niveau eingestellt hatten. In der Schlussphase kämpfte sich der HC Elbflorenz weiter heran und ließ Niederau nicht entscheidend davonziehen. Trotz einiger vergebener Chancen und eines nicht verwandelten Siebenmeters blieb die Haltung vorbildlich: Die Jungtiger spielten bis zur letzten Sekunde mutig nach vorn und belohnten sich mit weiteren Treffern. Der Endstand von 24:30 fiel damit deutlich knapper aus, als es der Alters- und Größenunterschied hätte vermuten lassen.
Nachwuchstrainer Robert Michel: “Auch wenn die Punkte in Niederau blieben, war der Auftritt der Jungtiger ein sehr positiver. Gegen körperlich überlegene und ältere Gegenspieler zeigte das Team eine starke Entwicklung, viel Einsatzbereitschaft und spielerische Qualität. Eine Leistung, auf der sich in den kommenden Trainings und Spielen weiter aufbauen lässt.”
E-Jugend des HC Elbflorenz zeigt starke Entwicklung
Am vergangenen Spieltag traf die E-Jugend des HC Elbflorenz in der Regionsoberliga Sachsen-Mitte auf SV Medizin Bad Gottleuba und später auf SV Niederau. Auch wenn am Ende keine Punkte auf dem Konto der Jungtiger standen, zeigten die Dresdner in beiden Partien eine engagierte Leistung und steigerten sich von Spiel zu Spiel.
Starkes Heimspiel gegen Medizin Bad Gottleuba – 12:30
Gegen die Gäste aus Bad Gottleuba konnten die Jungtiger im Heimspiel zunächst gut mithalten. Nach dem schnellen 0:2-Rückstand kämpften sie sich mit guten Torabschlüssen von Jonne, Magnus und Arthur wieder heran (4:6, 5. Minute). In der zweiten Halbzeit gelang es dem Team immer wieder, Akzente zu setzen und gute Chancen herauszuspielen – auch, wenn der Gegner am Ende etwas abgeklärter agierte. Nicht zuletzt durch Jonas’ Treffer per Siebenmeter konnten die Dresdner nochmals zeigen, dass sie Spielfreude und Einsatzbereitschaft mitbringen.
Enges Duell gegen SV Niederau – 20:29
Im zweiten Spiel des Tages traf das Team erneut auf einen körperlich starken Gegner. Trotz des jüngeren Jahrgangs hielten die Jungtiger zunächst gut mit und zeigten besonders im Angriff gute Kombinationen und Bewegung ohne Ball. Arthur, Jakob und Niklas konnten erfolgreich abschließen und setzten immer wieder starke Akzente. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit (10:17) sammelten die E-Jugendlichen weiterhin gute Erfahrungen im Spielaufbau und in der defensiven Zuordnung, auch wenn Niederau am Ende den etwas besseren Rhythmus fand und den Vorsprung ausbaute.
Nachwuchstrainer Robert Michel: “Zwar stehen am Ende zwei Niederlagen zu Buche (12:30 und 20:29), doch die Jungtiger zeigten gegen teils körperlich überlegene Gegner viel Herz, Einsatz und Entwicklungspotenzial. Von Spiel zu Spiel wuchs das Team sichtbar zusammen, erarbeitete sich Chancen und arbeitete engagiert sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Genau diese Lernprozesse sind es, die unsere Jungs Schritt für Schritt voranbringen.”
Lehrreicher dritter Spieltag für die F1-Jugend
Zum dritten Spieltag der F1-Jugend trafen die Minitiger auf die Mannschaften der SG Pirna/Heidenau, des HSV Dresden und des USV TU Dresden. Die Jungs wollten an die zuletzt gezeigten sehr guten Leistungen anknüpfen, was an diesem Spieltag leider nicht so gut gelang, weil die Konzentration nicht über ein ganzes Spiel hinweg aufrecht gehalten werden konnte.
Gestartet wurde mit der Partie gegen die SG Pirna/Heidenau, in der ersten Halbzeit konnten sich die Jungs durch gute Torwürfe und einige Ballgewinne einen Vorsprung erarbeiten (8:13), allerdings verloren sie in der zweiten Hälfte die nötige Konzentration und den Focus auf die richtige Stellung zum Gegenspieler und ließen diese zu oft laufen. Das hatte zur Folge, dass wir wenige Bälle erobern konnten, das Spiel trotzdem gewinnen (9:17), aber mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden sein können.
Im zweiten Spiel gegen den HSV Dresden sehen wir wieder zwei völlig unterschiedliche Gesichter der Mannschaft in den beiden Halbzeiten. Zunächst sind die Jungs hellwach, finden gute Lösungen in Abwehr, Angriff und Zusammenspiel und belohnen sich mit sehenswerten Treffern und einem 7:11 Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte fehlt allerdings in der Zuordnung und in den Zweikämpfen der letzte Schritt und wir kommen zu oft einen oder zwei Schritte zu spät. Abermals haben die Jungs mit der Konzentration über die gesamte Spielzeit der zweiten Halbzeit Probleme. So geht das Spiel am Ende deutlich verloren (25:16).
Auch im letzten Spiel gegen den USV TU Dresden müssen sich die Minitiger deutlich geschlagen geben (25:13). Gegen eine sehr körperlich agierende und physisch starke Mannschaft verließ die Minitiger der Mut sich dem entgegen zu stellen, aufgrund vieler technischer Fehler beim Prellen und Fangen geraten sie schnell in Rückstand zur Pause (14:4). Dass die Minitiger das besser können, zeigen sie dann in Halbzeit zwei. Wie besprochen wollen wir den Ball schnell spielen und wenig prellen, dabei auch die richtige Zuordnung am Gegenspieler finden und Bälle erobern. Mit einem mutigen Auftritt können die Minitiger diese Halbzeit ausgeglichener gestalten und beenden den Spieltag mit vielen positiven Erfolgserlebnissen.
An diesem Spieltag sammelten die F1-Minitiger viele wichtige Erfahrungen. Diese nehmen wir nun in das Training mit und arbeiten weiter an der Verbesserung.