Starke Leistungen der Jahrgänge 2013 bis 2015 zum Jahresende
Ein ereignisreiches Wochenende prägte den Basisbereich des HC Elbflorenz Dresden und bot in der D- und E-Jugend intensive Spiele, starke Lernmomente sowie bemerkenswerte Erfolge. Unterschiedliche Ausgangslagen verbanden sich dabei zu einem Gesamtbild, das Einsatzfreude, Entwicklung und mannschaftliche Geschlossenheit widerspiegelte.
Turniersieg beim ESM-Cup für die D1-Mannschaft
In Magdeburg präsentierte sich die D1 des Jahrgangs 2013 beim ESM Cup von Beginn an mit hoher Intensität. Der Turnierauftakt gegen den SC DHfK Leipzig verlangte dem Team alles ab, ehe ein knapper, hart erarbeiteter Erfolg verbucht werden konnte. Anschließend folgten zwei klare Siege gegen TuSEM Essen sowie die THV-Auswahl. Eine Niederlage gegen den HC Bremen im abschließenden Gruppenspiel bedeutete Rang zwei nach der Vorrunde. Abseits des Spielfelds nutzte die Mannschaft den Nachmittag für einen gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarkts in Magdeburg sowie für das Verfolgen der ersten Halbzeit des Jugendbundesligaspiels zwischen dem SCM und der eigenen B-Jugend, was den Zusammenhalt als Verein weiter festigte.
Der zweite Turniertag begann mit einem überzeugenden Viertelfinalerfolg über die Füchse Berlin, bei dem sich die Dresdner mit 22:15 durchsetzten. Noch intensiver gestaltete sich das Halbfinale gegen den SC Magdeburg. Nach einem furiosen Beginn mit einer frühen Führung (14:9, 12. Minute) kippte die Begegnung zugunsten der Gastgeber (14:16, 18. Minute), die zwischenzeitlich das Spielgeschehen bestimmten. Unbeeindruckt davon blieb der Einsatzwille der Jungtiger, die sich zurückkämpften (17:20, 23. Minute) und kurz vor Schluss ausglichen (21:21, 25. Minute). Im anschließenden Siebenmeterwerfen bewiesen die Dresdner Nervenstärke und sicherten den Finaleinzug. Dort wartete erneut Leipzig, doch auch dieses Mal setzte das Team früh Akzente (7:3, 5. Minute) und erspielte sich rasch einen Vorsprung. Mit hoher Moral, klarer Struktur und mannschaftlicher Geschlossenheit wurde der Turniersieg schließlich deutlich mit 21:14 eingefahren.
Nachwuchstrainer Max Domaschke betonte anschließend besonders die kollektive Stärke seiner zwölf Spieler, die jede Herausforderung gemeinsam angenommen und gelöst hätten: “Wir sind mit 12 Jungs nach Magdeburg gereist – und diese 12 Jungs haben sich besonders am zweiten Turniertag in drei Spielen gegen Top-Gegner von einer überragenden Seite gezeigt. Geschlossen als Mannschaft wurde jede Herausforderung angenommen. Gemeinsam als Mannschaft wurde jede Aufgabe gelöst. Wir haben viele individuelle Qualitäten – die größte Qualität der Mannschaft war allerdings das Kollektiv.”
Heimsieg der D2-Mannschaft gegen den Radeberger SV
Parallel dazu zeigte die D2 des Jahrgangs 2014 im Heimspiel der Regionalliga Sachsen gegen den Radeberger SV eine reife Leistung. Die Partie begann ausgeglichen, was der frühe Gleichstand nach wenigen Spielaktionen widerspiegelte. Auch im weiteren Verlauf wechselte die Führung mehrfach, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zur Pause stand ein leistungsgerechtes Unentschieden (18:18), das die Spannung hochhielt. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern, schrittweise mehr Zugriff zu gewinnen. Mit zunehmender Spielzeit wuchs der Vorsprung, getragen von konsequentem Tempospiel und verbesserter Defensive. In der Schlussphase verteidigte das Team den Abstand souverän und brachte den Heimsieg letztlich verdient mit 38:33 ins Ziel.
Niederlage nach starker erster Halbzeit für die D3-Mannschaft
Für die D3 des Jahrgangs 2015, die als E-Jugend in der D-Jugend antritt, verlief das Wochenende auf der Anzeigetafel weniger erfolgreich, bot jedoch wichtige Erfahrungen. Gegen den Radebeuler HV startete die Mannschaft mutig und setzte früh offensive Akzente. Der Gegner fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Bis zum Seitenwechsel blieb die Begegnung vollkommen ausgeglichen (15:15). Nach Wiederbeginn erhöhte Radebeul den Druck und nutzte konsequent seine Chancen, wodurch sich der Rückstand vergrößerte. Trotz großem Einsatz und weiterem Kampfgeist gelang es den Dresdnern nicht mehr, den Spielverlauf zu drehen. Am Ende stand eine 23:32-Niederlage, aus der das Team wertvolle Lernimpulse für die kommenden Aufgaben mitnehmen kann.